19. April 2016

Neue Kampagne „Violence? No!“

Nach den Ereignissen von Köln ist das Problem Männergewalt gegen Frauen präsenter in der Öffentlichkeit als je zuvor. Im Fokus stehen Männer mit Migrationshintergrund. Aus unserer Praxis wissen wir: Gewalt gegen Frauen ist kein importiertes Problem. Unsere Klientinnen können dies aus eigener Erfahrung bestätigen. Seit 2015  leben viele geflüchtete Frauen in München; einige von ihnen waren schon vor ihrer Flucht von Gewalt betroffen und/oder sind jetzt von Männern, die Gewalt ausüben, bedroht. Damit Frauen den Mut finden, sich zur Wehr zu setzen und den Weg zu uns finden, haben wir eine ganz besondere Karte mit einer klaren, gut verständlichen Botschaft entwickelt, die auch Menschen ohne Deutschkenntnisse erreicht.

Hier ist sie. Wir freuen uns sehr, Ihnen unsere Violence? No! Karte vorzustellen.

Frauen vermitteln wir damit: „Du musst Gewalt nicht hinnehmen, du darfst dich wehren. Wir helfen dir.“  An Männer geht die Botschaft: „Keine Gewalt gegen Frauen!“ Mit dieser Karte starten wir unsere Kampagne: Violence? No! Keine Gewalt gegen Frauen! Diese Botschaft wollen wir in den nächsten Monaten an öffentlichen Orten der Stadt aussenden. Als Start wird unsere Botschaft als Filmclip einen Monat lang auf den Screens sämtlicher McDonalds-Filialen zu sehen sein. Wir werden die Karte in Kneipen und Kinos verteilen lassen, sie wird als Werbebanner in den U-Bahnen und als Filmclip auf den Info-Screens an öffentlichen Orten wie U-Bahnhöfen zu sehen sein. Wir wollen damit Frauen und Männer ansprechen.

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04. April 2016

frauennotruf münchen auf facebook

Besuchen Sie, besucht uns auch auf facebook!

Wir informieren abwechslungsreich und vielseitig

Wir bieten eine Plattform zum Mitdiskutieren und Mitgestalten

Wir vernetzen und tauschen Erfahrungen aus

frauennotruf münchen auf facebook… verbindet – informiert – unterstützt – diskutiert – macht aktiv – macht stark – macht Mut – macht Spaß

Wir freuen uns darauf mit Ihnen, mit Dir im Kontakt zu sein

https://de-de.facebook.com/pages/Frauennotruf-M%C3%BCnchen/433790650015758


08. März 2016

NEIN heißt NEIN

Der bff hat aus aktuellem Anlass die Online-Petition www.change.org/neinheisstnein wieder geöffnet.

Unterschreiben auch Sie für ein modernes Sexualstrafrecht. Helfen Sie mit, die Petition weiter zu verbreiten!

Der aktuell diskutierte Gesetzentwurf aus dem Bundesjustizministerium zur Änderung des Sexualstrafrechts sieht nicht vor, dass ein ‚Nein heißt nein‘ gelten soll. Der Entwurf ist kein Paradigmenwechsel hin zu einem voraussetzungslosen Schutz der sexuellen Selbstbestimmung.


25. Februar 2016

Ruhmeshallenfilm jetzt auf DVD

Vielfalt in die Ruhmeshalle – Ein Denkmal erzählt Erfolgsgeschichten

Vielfalt in die Ruhmeshalle

D 2008 – 2014
Idee und Konzept: Gabi Kleineidam, Performance Team: Ruth Weizel, Gabi Kleineidam, Maike Bublitz, Miriam Vath und die Bilderträgerinnen, dt. OF, 15 Min.

Die Intervention und Performance vor den Männerköpfen der Ruhmeshalle München ereignete sich 2008 und veränderte für kurz das patriarchale Bild dieses Denkmals, für eine dauerhaftere Erinnerung wurden die spontan gedrehten Bilder in einem Kurzfilm festgehalten.

Eine feministische Kunstaktion des Frauennotruf München.

Die DVD ist beim Frauennotruf für 10 € erhältlich.

 

 

 

 

 

 

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30. Januar 2016

DVD „Töchter des Aufbruchs“ – noch Restexemplare erhältlich

„Töchter des Aufbruchs“ – ein vom Frauennotruf München produzierter Film über die Lebenswege von Migrantinnen, die in den 60er Jahren nach Deutschland kamen, ihre Töchter und Enkeltöchter.

Ältere Migrantinnen aus unterschiedlichen Nationen erzählen, wie sie nach Deutschland gekommen sind, in welchen Firmen sie ihre erste Arbeitsstelle gefunden haben, über das Altwerden in der zweiten Heimat. Sie berichten über ihre Träume und Visionen, über Enttäuschungen und Schmerz, sie erzählen von beruflichen Erfolgen und ihrem heutigen Platz in Familie und Gesellschaft.

Der Film lebt durch die Geschichten, Anekdoten und Charaktere der Migrantinnen, er nimmt uns mit auf ihre Reise aus Griechenland, der Türkei, aus Ex-Jugoslawien, der Ukraine, dem Irak und aus Nordafrika nach München. Er zeigt, wie die Frauen in Deutschland Fuß gefasst haben, aber auch welche Erinnerungen sie heute noch zornig werden lassen.

Der Film wird noch bereichert durch die Perspektive der jungen, der zweiten und dritten Generation der Migrantinnen, was sich letztlich auch in der Filmmusik widerspiegelt – ein eigens für des Dokumentarfilm geschriebener Rap begleitet die Reise.

 

 

 

Töchter des Aufbruchs

Lebenswege von Migrantinnen

mit

Hayfa Ahmed, Zaara Araar, Roula Balhas, Etsegenet Dawit, Ebru Düzgün, Saime Kilic Düzgün, Tatiana Franke, Stavroula Kling, Inciser Kurt, Angelina Majkic, Francesca Melis, Elena Tsakmakis, Eleni Tsakmaki, Sula Zamani, Kindertanzgruppe von „Jelek e.V.“

Buch & Regie Uli Bez, Kamera Schokofeh Kamiz, Ton Ruth Krause, Musik „Wanderlust“ Ebow, Produktion Frauennotruf München, Simone Ortner

Der Film ist auch gut geeignet für die Arbeit mit Gruppen und Schulklassen.

Es sind noch einige Restexemplare erhältlich.

 

Länge: 80 Min.; Farbe

Format: HD-DVD, 16:9

Buch & Regie: Uli Bez

Produktion: Frauennnotruf München 2010

Kosten:
für Privatpersonen 15 €
für öffentliche Vorführungen 65 €

Bei Interesse wenden Sie sich bitte an monika.hertl@frauennotrufmuenchen.de
oder Tel. 76 70 30 48

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25. November 2015

bff startet inklusive und barrierefreie Kampagne

„Wünschst du dir manchmal eine Superheldin, die Gewalt gegen Frauen verhindert? Die immer zur Stelle ist, wenn einer versucht, eine Frau zum Sex zu zwingen. Eine Superheldin, die schlagende Männer und Väter aufhält?“, wird im bff-Kurzfilm Superheldin gegen Gewalt gefragt.

Der Film als Kernstück der Kampagne erklärt in verschiedenen Sprachen was Gewalt ist, welche niedrigschwellige Hilfe es für Frauen und Mädchen gibt und wo sie sich hinwenden können. Unter www.superheldin-gegen-gewalt.de sind zudem schnell und einfach regionale Beratungsstellen zu finden. Die Seite liegt in deutscher und englischer Sprache vor.

Ziel der Kampagne ist es, Betroffene und Unterstützungspersonen zu ermutigen, sich Unterstützung zu suchen. Die Kampagne richtet sich vor allem an Mädchen und junge Frauen, darunter Mädchen und Frauen mit Migrationsgeschichte, Fluchterfahrungen oder Behinderung. Denn noch immer wissen viele nicht, welche Angebote die Fachberatungsstellen machen. Manche Frauen haben auch das Gefühl, dass ihr Problem nicht ‚schlimm genug‘ ist, um sich an eine professionelle Stelle zu wenden.

 

 

 

Ambulante Beratung hilft. Das belegen wissenschaftliche Studien und auch die hohe Auslastung der Fachberatungsstellen. Allein an die Beratungsstellen, die dem bff Bundesverband Frauenberatungsstellen und Frauennotrufe angeschlossen sind, haben sich im Jahr 2014 fast 60.000 Betroffene und Bezugspersonen gewandt. Dabei haben die Beraterinnen etwa 192.000 Beratungen durchgeführt und ganz konkrete Hilfe geleistet. Mit Schulungen und Kampagnen leisten die Beratungsstellen darüber hinaus wichtige Präventionsarbeit.

 

 

 

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05. Mai 2015

Selbstverteidigungskurs für gehörlose Frauen/ Frauen mit Hörschädigungen am 5.07.15

Sich wehren lernen: Selbstverteidigungskurs (WEN DO) für gehörlose Frauen / Frauen mit Hörschädigungen http://youtu.be/JJK3xvvs4jQ

WEN DO ist eine besondere Selbstverteidigung nur für Frauen. WEN DO hilft Frauen, sich zu wehren, sich nicht mehr alles gefallen zu lassen und sich zu schützen. Im Kurs lernen die Teilnehmerinnen:

  • Schläge und Befreiungen;
  • Möglichkeiten, wie sie sich mit dem Körper und mit der Stimme wehren können;
  • es gibt Gespräche, zum Beispiel über Ärger, Wut oder Angst;
  • aber auch Spiele, Geschichten und viel Spaß;
  • Gebärdensprachdolmetscherinnen sind anwesend

Sportlich oder unsportlich? Mutig oder ängstlich? Egal!
WEN DO ist für alle Frauen geeignet und alle sind willkommen!

Wann? Sonntag, 05.07.2015, 10 – 16 Uhr
Wo? Pavillon im Haus Maria Thalkirchen, Maria Einsiedel Str. 14,
81379 München; MVG: U3, Haltestelle Thalkirchen
Kosten? 30€ (wenn Sie teilnehmen möchten, aber die Kosten zu hoch sind, bitte Bescheid sagen, wir suchen eine andere Lösung)

Anmeldung:

Frauennotruf München, Saarstr. 5, 80797 München
E-Mail: cordula.weidner@frauennotrufmuenchen.de
Fax: (089) 721 17 15

Bitte melden Sie sich bis zum 19.06. verbindlich an. Die Plätze sind begrenzt (max. 10 Frauen).


30. April 2015

Nächste Weiterbildung im Frauennotruf 2015/2016

Die nächste Weiterbildung „Traumapädagogik/Traumazentrierte Fachberatung“ (nach den Standards der DeGPT) in Kooperation mit Lydia Hantke vom institut berlin beginnt im Juni 2015 und endet Januar 2016.

Die Weiterbildung wurde bereits fünfmal durchgeführt und stieß jedes Mal auf große Begeisterung.

Bei Interesse melden Sie sich bitte bei Monika Hertl; Tel. 76 70 30 48

Die Termine 2015/ 2016 in München

Block 1: 12.-14.06.2015 Freitag und Samstag 10-18 Uhr, Sonntag 10-16 Uhr

Block 2: 10.-12.07.2015 Freitag und Samstag 10-18 Uhr, Sonntag 10-16 Uhr

Block 3: 04./05.09.2015 Freitag 10-18 Uhr, Samstag 10-17 Uhr

Block 4: 06./07.11.2015 Freitag 10 – 18, Samstag 10-17 Uhr

Block 5: 11.-13.12.2015 Freitag und Samstag 10-18 Uhr, Sonntag 10-16 Uhr

Block 6: 22.-24.01.2016 Freitag und Samstag 10-18 Uhr, Sonntag 10-16 Uhr

 

Das Curriculum Traumapädagogik/Traumazentrierte Fachberatung (zertifiziert durch DeGPT/BAG Traumapädagogik) in München ab Juni 2015

Traumapädagogik/Traumazentrierte Fachberatung will die individuelle und soziale Stabilisierung ermöglichen: als Voraussetzung für eine angstfreie und sozial integrierte Alltagsbewältigung und Grundlage jeder weiteren Traumaverarbeitung. Sie findet z.B. in Beratungsstellen, Kliniken, Krisendiensten oder Frauenhäusern, in Kinderheimen, Wohngruppen, Schulen oder Familienhilfe statt. Die Weiterbildung vermittelt Skills für einen ressourcenorientierten Umgang in den häufig geschlechts-, alters-, generationen- und kulturübergreifenden Settings bei meist eingeschränkten zeitlichen Kapazitäten.

Besonderheiten:

  • Abschlußzertifikat der DeGPT und BAG Traumapädagogik
  • Ressourcenorientierung durch hypno-systemische Erweiterung
  • Peerarbeit und kleine Supervisionsgruppen
  • Durchgehender Transfer auf alle Altersgruppen
  • Einbezug von Mütter-/Elternarbeit zur Verhinderung der Weitergabe von Traumatisierungen
  • Berücksichtigung institutioneller Dynamiken und unterschiedlicher Aufträge und Anforderungen in pädagogischen, beratenden und pflegerischen Settings
  • Teilearbeitsmodelle und die Arbeit mit altersentsprechenden Inneren Kindern als zentrales Element der Traumabewältigung
  • Frühe und komplexe Traumatisierungen immer im Blick
  • Bildschirmarbeit zur Distanzierung und Integration

Die Techniken werden in Diskussion, Power-point/Video, Demonstrationen und szenischem Spiel vorgestellt und miteinander erprobt. Die Übertragung auf den Berufsalltag wird in begleitenden Peergruppen und mit Hilfe von Supervision reflektiert und nachgebessert. Selbsterfahrung stellt so ein wichtiges Mittel zum Erwerb der Anwendungssicherheit dar.

Inhalte:

Block 1: Einführung und Selbstfürsorge
Dozent: Hans-Joachim Görges
Termin: 12.-14.6.2015
Fr. 10 – 18 Uhr, Sa. 10 – 18 Uhr, So. 10 – 16 Uhr

  • Grundlagen der Trauma- und Dissoziationstheorie
  • Neurosequentielle Entwicklung des Gehirns – Folgen von Vernachlässigung und früher Traumatisierung
  • grundlegende Unterschiede in der Verarbeitung bei Kindern und Erwachsenen
  • Mono/Komplextraumatisierung/Entwicklungstraumata
  • Symptome und Diagnosen in unterschiedlichen Altersstufen
  • Beratung/Therapie/Pädagogik – Unterschiede und Verbindungen
  • Normalisierungsintervention in Pädagogik und Beratung
  • Umgang mit den Anliegen der Betreuten und Klientinnen
  • Burnoutprophylaxe
  • Indirekte/Sekundäre Traumatisierung und Selbstfürsorge
  • Dissoziationsstopps und Reorientierung: wieder auf den Boden kommen
  • Wohlfühlzustand in der Arbeit

Block 2: Stabilisierung, Teilearbeit, Innere Kind-Arbeit
Dozentin: Hans-Joachim Görges
Termin: 10.-12.7.2015
 
Fr. 10 – 18 Uhr, Sa. 10 – 18 Uhr, So. 10 – 16 Uhr

für alle Altersgruppen:

  • Ressourcen mobilisieren und stabilisieren: Das Ressourcenbarometer
  • Imaginationsübungen – Phantasie nutzbar machen!
    • Wohlfühlorte und Zwischenlager für belastendes Material
    • Gefühlen eine Gestalt und einen Platz geben
  • Zielzustände im Körper verankern
  • Lösungsorientierte Fragen: was habe ich schon geschafft?
  • Externalisierungen: Mit Symptomen und Gefühlen kann man reden – oder sie einfach gut unterbringen!
  • Teilearbeitsmodelle: wer weiß schon, was er will?
  • Innere Landschaften: wie sieht das bei mir aus?
  • Im pädagogischen Setting: wie sorgen wir für sichere Orte?

für Jugendliche und Erwachsene:

  • Inneres Kind – sicherer Ort für innere Kinder
  • Externalisierung der inneren Kinder
  • Die inneren Kinder im Hier und Jetzt versorgen

 

Block 3: „Eltern“ und Kinder – Ressourcen finden und die Weitergabe von
Traumatisierung verhindern
Dozentin: Ute Zillig
Termin: 4./5.9.2015

Sa. 10 – 18 Uhr, So. 10 – 17 Uhr

  • Neurosequentielle Förderung der Integrationsfähigkeit
  • Bindungstheorie ganz praktisch
  • Transgenerationale Weitergabe von Traumatisierung – wie funktioniert das?
  • Intuitive „elterliche“ Kommunikation
  • ressourcenorientiertes Arbeiten mit den Bezugspersonen
  • Stärkung der Beziehungsressourcen in jedem Alter
  • wir erfinden ein Ressourcentier

Block 4: Bildschirmarbeit
Dozentin: Britta Woltereck
Termin: 6./7.11.2015
Sa. 10 – 18 Uhr, So. 10 – 17 Uhr

Bildschirmarbeit zur Kontrolle von Traumainhalten in Pädagogik und Beratung

  • als Externalisierung
  • als Tresor
  • als Flashbackkontrolle
  • als Betrachtungsmöglichkeit

kurze Vorstellung einiger therapeutischer Traumaverarbeitungsmethoden (z.B. EMDR, EFT, stib, Brainspotting)

Block 5: Trauma und System

Interkulturelles Arbeiten mit unterschiedlichen Bedeutungen
Team- und institutionelle Dynamiken
Dozent: Lydia Hantke
Termin: 11.-13.12.2015
Fr. 10 – 18 Uhr, Sa. 10 – 18 Uhr, So. 10 – 16 Uhr

  • Supervision und Peergruppenarbeit
  • Traumadynamiken in Familie, Institution, Helfersystem: Das Traumaviereck
  • anhaltende Traumatisierung (z.B. durch Täterkontakt, begleiteten Umgang, drohende Abschiebung)
  • Kollektive Traumatisierung
  • Loyalität und Zugehörigkeit
  • Ressourcengenogramm
  • Welche Kontexte prägen uns?
  • Interkulturelle Diagnostik und Interventionsplanung mit dem Problem/Lösungs Portrait (MacLachlan)

Block 6: Supervision, Behandlungs- und Hilfeplanung, Rituale und Abschluss
Dozentin: Lydia Hantke
Termin: 22.-24.1.2016
Fr. 10 – 18 Uhr, Sa. 10 – 18 Uhr, So. 10 – 16 Uhr

  • Behandlungsplanung/Hilfeplanung in Beratung und Pädagogik
    • Die wesentlichen Elemente der Weiterbildung werden unter dem leitenden Aspekt der Behandlungs-/Hilfeplanung wiederholt, vertieft und eingeordnet.
  • Rituale in der Arbeit mit traumatisierten Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen
  • Supervision und Peergruppenarbeit

Fachliche Leitung und Konzeption:

Dipl. Psych. Lydia Hantke

DozentInnen/SupervisorInnen:
Hans-Joachim Görges, Dipl. Psych.
Lydia Hantke, Dipl. Psych.
Britta Woltereck, Dipl. Supervisorin, Päd.MA
Ute Zillig, Dipl. Soz.-Päd.

Supervision mit rollen- und aufgabenspezifischer Selbstreflexion

  • Für das Zertifikat „Traumapädagogik und Traumazentrierte Fachberatung nach den Empfehlungen der DeGPT und BAG Traumapädagogik“ benötigen Sie 24 Unterrichtseinheiten (45 Min.) Supervision eigener Fälle in Gruppen mit maximal 9 Personen, die in die Weiterbildung integriert sind.
  • Als Voraussetzung für die Zertifizierung sind wahlweise drei Fallvorstellungen des Supervisanden erforderlich (zwei davon mündlich und schriftlich, einer rein schriftlich) oder ein Fall und eine Projektvorstellung (beides jeweils mündlich und schriftlich)
  • Mindestens eine Fallvorstellung des Supervisanden ist durch ein Originaldokument zu belegen (z. B. Video- oder Tonbandaufnahme, Zeichnungen, Tagebuchnotizen o. ä. des Klienten)
  • Selbstverständlich können Sie die Supervision unabhängig von der Zertifizierung für sich und die Umsetzung des Gelernten in Ihren Arbeitsalltag nutzen.

Peer-Gruppen-Arbeit/Intervision

  • Parallel      zur Supervision der einen Gruppe trifft sich die zweite Gruppe als      Peer-Gruppe mit max. 9 TeilnehmerInnen.
  • In      der Peer-Gruppen-Arbeit werden inhaltliche Fragen vertieft und auf      die Arbeitskontexte übertragen.

Für die Zertifizierung nach den neuen Empfehlungen der DeGPT und BAG Traumapädagogik sind die folgenden Aufnahmebedingungen zu erfüllen:

  • Hochschul-      und FachhochschulabsolventInnen mit psychologischen, pädagogischen und      verwandten Abschlüssen, z. B. Dipl.-PsychologInnen und ÄrztInnen ohne      psychotherapeutische Approbation, Dipl.-PädagogInnen,      Dipl.-SozialarbeiterInnen und Dipl.-SozialpädagogInnen,      Dipl.-HeilpädagogInnen, BeratungslehrerInnen, Dipl.-TheologInnen,      Dipl.-SoziologInnen, oder analoge Abschlüsse (BA, MA), oder abgeschlossene      Berufsausbildung (Fachschulen) sozialadministrativer, erzieherischer oder      pflegerischer Berufe (insbesondere ErzieherInnen,
    Pflegefachkräfte, ErgotherapeutInnen, LogopädInnen)
  • Gefordert      ist des weiteren eine mindestens dreijährige Berufserfahrung in einem      relevanten Praxisfeld für alle Berufsgruppen
  • Sie      können nach Rücksprache mit uns auch dann am Curriculum teilnehmen,      wenn Sie diese Bedingungen nicht oder nur teilweise erfüllen. Dann      erhalten Sie ein Zertifikat von institut berlin, das Art, Umfang und      Inhalt der Weiterbildung ausweist. (siehe auch „Häufige Fragen“      unter www.institut-berlin.de)

für inhaltliche Nachfragen:

info@institut-berlin.de und http://www.institut-berlin.de/seminare/haeufige-fragen/

Kosten: Inkl. Supervision und Zertifizierung 2.020,00 €

Organisation und Veranstaltungsort:                       

Frauennotruf München
Beratungsstelle und Krisentelefon bei Gewalt
Saarstr. 5
80797 München

Kontakt für weitere Informationen und Anmeldung:
monika.hertl@frauennotrufmuenchen.de
089 – 76 70 30 48

www.frauennotrufmuenchen.de

 

Die Termine 2015/ 2016 in München

Block 1: 12.-14.06.2015 Freitag und Samstag 10-18 Uhr, Sonntag 10-16 Uhr

Block 2: 10.-12.07.2015 Freitag und Samstag 10-18 Uhr, Sonntag 10-16 Uhr

Block 3: 04./05.09.2015 Freitag 10-18 Uhr, Samstag 10-17 Uhr

Block 4: 06./07.11.2015 Freitag 10 – 18, Samstag 10-17 Uhr

Block 5: 11.-13.12.2015 Freitag und Samstag 10-18 Uhr, Sonntag 10-16 Uhr

Block 6: 22.-24.01.2016 Freitag und Samstag 10-18 Uhr, Sonntag 10-16 Uhr

Hier finden Sie das Anmeldeformular!

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30. März 2015

Ausstellung »Die Hälfte des Himmels – 99 Frauen und Du«

Gezeigt werden 99 Portraits unterschiedlicher Frauen zwischen 16 und 92 Jahren – und ihre Lebensgeschichten. Es sind Frauen aller Altersstufen, unterschiedlicher Herkunft, mit und ohne Behinderungen, mit und ohne Gewalterfahrungen. Sie sprechen darüber, worauf sie in ihrem Leben stolz sind, was ihnen Kraft gibt, woher ihre Freude kommt.

Gewalt geschieht meistens unsichtbar für andere. Sie ist in dieser Ausstellung auch (fast) nicht sichtbar: mit Absicht. Wir zeigen keine Opfer, sondern die Ausstellung setzt den Schwerpunkt auf  die Stärke der Frauen.

http://youtu.be/Pf7oDwUFS3k

 

 

Ausstellung im Gasteig Mo, 1.6.15 – So, 21.6.15
8:00–23:00 Uhr Foyer Kleiner Konzertsaal

Eintritt frei

Eröffnung: Mo 1.6., 18:00 Uhr

Begrüßung: Frauennotruf
Grußwort: Christine Strobl, Bürgermeisterin
Einführung: Annette Schiffmann, Kuratorin
Musik: Michaela Dietl

Schirmpatin: Bürgermeisterin Christine Strobl

Mit Unterstützung der Aktion Mensch sowie der Gleichstellungsstelle und des Kulturreferats der LH München.

Audioguides zur Ausstellung sind jeden Nachmittag vor Ort auszuleihen.

Es gibt zwei Führungen durch die Ausstellung, bei denen die Hör-Interviews mit den Frauen von Gebärdensprachdolmetscherinnen übersetzt werden. Die Führungen sind kostenlos.

http://youtu.be/Pf7oDwUFS3k

Sie sind herzlich eingeladen!

Wann? Donnerstag, 11.6. 2015 um 16.00 und Mittwoch, 17.6. 2015 um 18.00 Uhr

Wo? Kulturzentrum Gasteig, 1. Stock, Rosenheimerstr. 5, S-Bahn Haltestelle Isartor

Bitte vorher im Frauennotruf anmelden!

Anmeldung:

Frauennotruf München, Saarstr. 5, 80797 München,  Fax: (089) 721 17 15

E-Mail: cordula.weidner@frauennotrufmuenchen.de

 

 

 

 

 

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29. Januar 2015

Kalender „Dunkelziffern“ prämiert

„Dunkelziffern“ – ein aufsehenerregender Kalender des Frauennotrufs München wurde prämiert

Die offiziellen Zahlen über Missbrauch und sexuelle Übergriffe gegen Frauen sprechen vermeintlich eine klare Sprache. Die wahren Fakten bleiben dagegen als Parallelstatistik im Dunkeln verborgen.

Der Frauennotruf München fordert seit Jahresbeginn 2015 mit einem grandiosen Kalender in A1 zum Hinsehen auf! Bei Tageslicht zeigt der Kalender registrierte Fakten zum Thema sexuelle und körperliche Gewalt gegen Frauen. Bei ausgeschaltetem Licht offenbart eine zweite typografische Ebene aus Nachtleucht-Lack die Dunkelziffern: tatsächliche Zahlen und damit die wahre Dimension täglicher traumatischer Erfahrungen.

 

Die Werbeagentur brand.david lanciert jedes Jahr im Herbst eine große Werbekampagne für den Frauennotruf München. Der für das Kalenderjahr 2015 gestaltete Kalender „Dunkelziffern“ wurde bei den gregor calendar awards in Stuttgart am 22.01.2015 mit Silber ausgezeichnet. Von rund 1.000 eingereichten Kalendern wurden von drei Jurys insgesamt etwa 60 Kalender ausgezeichnet. 8 Kalender wurden mit Silber belohnt und 22 Kalender bekamen Bronze.

Der  Kalender „Dunkelziffern“ ist zu sehen unter http://brand-david.de/

Leider sind keine Exemplare mehr vorhanden.

 

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