Fortbildung

Fortbildung und Supervision

 
Aktuell:
Der Frauennotruf München bietet in Kooperation mit dem Weiterbildungs- „institut berlin“ zum dritten Mal die Weiterbildung „Psychotraumatologie in Beratung und Pädagogik“ in München an.
Beginn der Weiterbildung ist das Wochenende 11. - 13.02.2011.
Nähere Infos und weitere Termine erhalten Sie gerne unter
Tel. (089) 76 70 30 48 sowie unter folgendem Link (PDF).

Zu folgenden Themen bieten wir Fortbildungen (in Ihrer Einrichtung) an:

Zu fallbezogenen Fragestellungen können Sie gerne auch Supervision und Fachberatung durch eine Kollegin mit traumatherapeutischer (EMDR, PITT) und supervisorischer Zusatzausbildung in Anspruch nehmen.

Fortbildungen zu weiteren Themen, Dauer und Kosten auf Anfrage. Die Fortbildungsinhalte werden auf die speziellen Bedürfnisse Ihres beruflichen Alltags zugeschnitten.

Die Fortbildungen im Detail:

Sexuelle Gewalt – neueste Erkenntnisse und Interventionsmöglichkeiten

Sexuelle Gewalt ist in der Öffentlichkeit kein Tabu mehr. Nicht zuletzt durch die Medien werden uns Themen wie Vergewaltigung, sexueller Missbrauch oder ähnliche Übergriffe immer wieder präsentiert. Diese Fortbildung möchte jedoch Wissen zum Thema vermitteln, das tiefer geht. Denn dies ist notwendig, wenn wir es im beruflichen Alltag mit Betroffenen zu tun haben.

Inhalte:
Sie erhalten Informationen zum Thema:

Ziele:
Das Seminar möchte Sie in die Lage versetzen,

Methoden:
Theorie-Input, Kleingruppenarbeit, themenzentriertes Gruppengespräch, szenische Übungen.

Zielgruppe:
Fachfrauen und -männer, die in ihrem beruflichen Alltag mit dem Thema in Berührung kommen.

Zeitrahmen: ½ Tag bis 1 Tag

Kosten: Auf Anfrage

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Krisenintervention nach Gewalterfahrungen

Nach der neuesten Studie der Bundesregierung erleidet jede vierte Frau sexuelle und/ oder körperliche Gewalt innerhalb sozialer Nahbeziehungen (Familie, Partnerschaft). Dadurch können Krisen ausgelöst werden, in denen selbstverständliche Handlungsabläufe gar nicht mehr oder nicht mehr wie gewohnt funktionieren. Strategien, die im sonstigen Alltag zur Bewältigung schwieriger Situationen herangezogen wurden, greifen oft nicht mehr. Diese Fortbildung vermittelt ein fundiertes Wissen über einen professionellen Umgang mit Krisen nach sexueller und/ oder körperlicher Gewalt.

Inhalte:
Themenschwerpunkte der Fortbildung sind:

Ziele:
Die Fortbildung möchte Sie in die Lage versetzen,

Methoden:
Theorie-Input, themenzentriertes Gruppengespräch zu speziellen Fragestellungen, Übungen und Rollenspiele zur Verbesserung der Fremd- und Selbstwahrnehmung.

Zielgruppe:
Fachfrauen und -männer, die in ihrem beruflichen Alltag mit dem Thema Gewalt gegen Frauen in Berührung kommen.

Zeitliche Dauer: ½ bis 2 Tage

Kosten: Auf Anfrage

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Das erleben nicht nur Prominente: Stalking

Stalkingopfer werden auf vielfache Weise verfolgt, belästigt und bedroht. Diese oft sehr massive Form von Psychoterror kann von ehemaligen PartnerInnen ausgehen, von abgewiesenen „VerehrerInnen“ oder auch ein Racheakt des Täters/ der Täterin sein. Die Opfer von Stalking sind meist Frauen, die Täter meist Männer. Die Bedrohung und Verfolgung kann sich über Monate bis Jahre hinziehen. Für die Betroffenen bewirken solche Erfahrungen oft langfristige oder sogar dauerhafte seelische Schäden und manchmal auch eine ernsthafte Gefahr für ihr Leben.

Inhalte:
Sie erhalten grundlegende Informationen zum Thema Stalking. Sie lernen den aktuellen Stand der Forschung kennen, bekommen Einblick in das Täterverhalten und die Auswirkungen von Stalking auf die Opfer. Sie werden über die rechtliche Situation genauso informiert wie über verschiedene Formen der psychosozialen Unterstützung von Betroffenen und deren Möglichkeiten von Schutz und Gegenwehr.

Ziele:
Das Seminar trägt dazu bei, dass Sie

Zielgruppe:
(Fach)Frauen und -männer, die mit Stalkingopfern zu tun haben

Zeitliche Dauer: ½ bis 2 Tage

Kosten: Auf Anfrage

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Wieder heimisch werden in der Welt
Sexuelle Traumatisierungen und Bewältigungsmöglichkeiten

Traumatisierungen, die Menschen von anderen Menschen zugefügt werden, können gravierende Auswirkungen auf die Lebensqualität der Betroffenen haben. Vor allem länger andauernde Extrembelastungen in der Kindheit wie sexueller Missbrauch beeinträchtigen die Entwicklung der gesamten Persönlichkeit nachhaltig, was häufig ein generelles Entfremdungsgefühl sich selbst, anderen Menschen und der Welt gegenüber zur Folge hat. In der Fortbildung geht es darum, diese Auswirkungen besser zu verstehen sowie erste Schritte kennenzulernen, die den Betroffenen dabei helfen, wieder mehr Stabilität und Freude in ihr Leben zu bringen.

Inhalte:

Ziele:
Die Teilnehmerinnen erlernen ein theoretisches Grundwissen über sexuelle Traumatisierung. Sie bekommen eine Vorstellung, was bei einem Trauma im Organismus passiert und können dadurch die Auswirkungen von sexueller Gewalt nachvollziehen und einordnen. Somit werden Verständnis und Einfühlungsvermögen für betroffene Frauen gefördert. Darüber hinaus wird ein Basiswissen über Traumaberatung und -therapie und deren wesentliche Methoden vermittelt. Dies befähigt die Teilnehmerinnen, zur Stabilisierung ihrer Klientinnen beizutragen.

Methoden:
Vortrag und Fallbeispiele

Zielgruppe:
Psychosoziale Fachkräfte, die mit von sexueller Gewalt betroffenen Frauen arbeiten

Zeitliche Dauer: ½ bis 2 Tage

Kosten: Auf Anfrage

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Managing Diversity – Anerkennung von Vielfalt macht einen Unterschied!

Managing Diversity ist im psychosozialen Arbeitsfeld ein neues Konzept zum ressourcenorientierten Umgang mit Unterschieden. Dieser Ansatz lässt sich auf mehreren Ebenen der Einrichtung einsetzen: auf der Teamebene ermöglicht er durch Abbau von Konformitätsschranken mehr Kreativität und Innovationskraft. Auf der Ebene der KlientInnen schafft er die Bedingungen, um bisher unterrepräsentierte Zielgruppen besser zu erreichen und ihren Anliegen adäquater zu entsprechen. Im Rahmen institutionsübergreifender Kooperationen fördert er eine konstruktive Zusammenarbeit unterschiedlicher Interessensgruppen. In dieser Fortbildung laden wir Sie dazu ein, gewohnte Sichtweisen zu verlassen und zu entdecken, wie Sie Ihre jeweilige Rolle als MitarbeiterIn oder Einrichtungsleitung nutzen können, um den nötigen Raum und die Schritte für die Umsetzung dieses Konzeptes zu schaffen.

Inhalte:
Sie erfahren von uns:

Ziele:
Wir möchten Ihren Blickwinkel erweitern für:

Methoden:
Theorie-Input, Themenzentriertes, Gruppengespräch, Kleingruppenarbeit, Psychodrama

Zielgruppe:
MitarbeiterInnen, Leitungen und Teams von psychosozialen Einrichtungen

Zeitliche Dauer: 1 bis 2 Tage

Kosten: Nach Vereinbarung

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Traumaspezifische Supervisionsgruppe

Die Beratung und Therapie von (komplex) traumatisierten Menschen stellt hohe Anforderungen sowohl an die Fachlichkeit als auch die Person von professionellen Bezugspersonen.
Nicht selten besteht das Risiko, selbst sekundär traumatisiert zu werden, auszubrennen, zuviel Verantwortung für die Klientinnen zu übernehmen oder nicht mehr mitempfinden zu können.
Supervision ist ein Angebot zur eigenen Entlastung und Stärkung, aber auch zur Reflexion der Fachlichkeit in einem geschützten Rahmen.

Themen können sein:

Zielgruppe:
Mitarbeiter/Mitarbeiterinnen in psycho-sozialen Einrichtungen, niedergelassene Psychotherapeuten/Psychotherapeutinnen, die mit traumatisierten Menschen arbeiten.

Leitung der Gruppe:
Sabrina Courtial: Psychologische Psychotherapeutin, Evang. Theologin, Systemische Therapeutin, Traumatherapeutin, Supervisorin
Simone Ortner: Diplom-Sozialpädagogin, Supervisorin (GAG, DGSv)

Kosten: 150,-€ für 6 Sitzungen

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